Willkommen beim Gründernetzwerk SAXEED!

Das Gründernetzwerk SAXEED bietet Studierenden, Wissenschaftlern und Gründern an den vier Partnerhochschulen in Chemnitz, Freiberg, Zwickau und Mittweida Unterstützung bei der Existenzgründung und der Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen.

Dabei können wir auf die Erfahrung aus mehr als 1000 begleiteten Gründungsvorhaben zurückgreifen, aus denen seit 2006 über 250 Unternehmen entstanden sind.

SAXEED wird finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), des Freistaates Sachsen und der beteiligten Hochschulen.

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Blog

Open Pitch Call f├╝r die H├Âhle der L├Âwen

28.01.2017
 
„Die Höhle der Löwen“ startet in eine neue Staffel. Seid dabei und nutzt Eure Chance auf den Deal Eures Lebens!
 
Auch 2017 treten Erfinder und junge Unternehmer in Deutschlands erfolgreichster Gründer-Show vor fünf Investoren, mit deren Hilfe aus Ideen große Firmen werden können. Vor laufender Kamera gilt es die Löwen zu überzeugen, in das eigene Business zu investieren und es gemeinsam zum Erfolg zu führen. Bewerbungen sind ab sofort möglich unter dhdl@sonypictures-tv.de.
 
Erstmals habt Ihr aber auch die Chance, Euer Business vorher persönlich vorzustellen. Eingeladen sind alle Interessierten zum Open Pitch Call am 2. Februar 2017 in der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr ins Basislager Coworking Leipzig (Peterssteinweg 14, 04107 Leipzig). Hier habt Ihr die Möglichkeit, Eure Idee/ Euer Business/ Produkt in einem bis zu dreiminütigen Pitch vorzustellen – so wie Ihr es in der Show vor den Löwen präsentieren würdet. Dieser Pitch wird aufgezeichnet und intern für den Auswahlprozess genutzt. Kommt gut vorbereitet und begeistert die Jury! Bitte seht davon ab, Businesspläne mitzubringen. Produkte und Anschauungsmaterial sind erwünscht! Bringt bitte ausreichend Wartezeit mit – wer eine weitere Anreise hat oder zeitlich eingeschränkt ist, hat zudem die Möglichkeit, sich im Vorfeld schon ein Zeitfenster zuteilen zu lassen. Schreibt dazu bitte bis zum 31. Januar eine Mail mit einer kurzen Vorstellung von Euch und Eurem Produkt an openpitchcall@sonypictures-tv.de.
 
 

Wenn Ideen zum Leben erweckt werden

24.01.2017

Bereits zum 12. Mal suchte das Gründernetzwerk SAXEED an den vier südwestsächsischen Hochschulen innovative und kreative Geschäftsideen von Wissenschaftlern und Studierenden. Mehr als 140 Gäste folgten am 23. Januar 2017 der Einladung zur Abendveranstaltung mit Preisverleihung in die Mensa der TU Chemnitz und kürten gemeinsam mit der Live-Jury die besten Ideen.

Gewinner in der Kategorie `Wissenschaftler´ wurde das Team „VisVantage“ um Dr. Daniel Pietschmann, Martin Schulze und Christian Günther von der TU Chemnitz. Sie überzeugten Live-Jury und Publikum mit ihrer Software, die Störungen in Verkehrsprozessen und damit verbundene Folgeprobleme und deren Schweregrad in Echtzeit visualisiert und dem Nutzer dadurch mehr Vorlaufzeit zur Reaktion gibt. Interessant ist die entwickelte Lösung beispielsweise für Fluggesellschaften, Bahnbetriebe und Busunternehmen. Entstanden ist die Idee aus einem Forschungsprojekt mit Industriepartnern. Seit Januar 2016 arbeiten die Wissenschaftler in der aktuellen Besetzung zusammen. „Vielen, vielen Dank für Eure Stimmen und vor allem auch ein großes Dankeschön an Markus von SAXEED, der uns als unser Mentor immer tatkräftig zur Seite steht“, freute sich Dr. Daniel Pietschmann bei der Entgegennahme des Gewinns. Wir sind sehr überrascht über unsere Platzierung, denn die anderen Ideen waren auch sehr gut.“ Das Team kann sich über ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro freuen, welches vom Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) übergeben wurde.

Den ersten Preis in der Kategorie `Studierende´ gewann John-Henning Peper, Student im Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Chemnitz. Seine Idee stammt aus dem Bereich des Katastrophenschutzes – er möchte einen „Standardisierten Hilfscontainer“ für den Einsatz in Katastrophengebieten entwickeln. Dieser beinhaltet stets eine identische Ausrüstung, die das Fördern, Pumpen und Filtern von Wasser sowie die Stromerzeugung ermöglicht und als Kommunikationsbasis für das Hilfspersonal dient. „Ich hoffe, dass durch den Einsatz der Technologie mehr Menschenleben gerettet werden können! Ich werde die Idee auf jeden Fall weiter verfolgen und habe schon konkrete Pläne, wie die nächsten Monate aussehen sollen“, so Peper. Der Preis ist ebenfalls mit 1.000 Euro dotiert und wurde von der Volksbank Chemnitz eG gestiftet.

Darüber hinaus vergab das Unternehmen chemmedia AG im Rahmen des Wettbewerbs erneut einen Sonderpreis. Über ein mietfreies Start-up-Büro für ein Jahr im Chemnitzer Co-Working-Space `Kabinettstückchen´ kann sich das Team „MOKED“ freuen. Die sechs Teammitglieder David Haase, Steve Berthold, Jonas Kubitschek, Konstantin Reuther, David Stark und Markus Witschel studieren Physikalische Technik und Informatik an der Westsächsischen Hochschule Zwickau und wollen ein Diagnoseverfahren entwickeln, mit dem die Analyse von Malaria weitaus genauer, schneller und kostengünstiger wird. Kontakte zu Forschern an der TU Chemnitz sowie dem Fraunhofer-Anwendungszentrum für Optische Messtechnik und Oberflächentechnologien (AZOM) in Zwickau bestehen bereits. „Wir fühlen uns geehrt und sind aufgeregt, heute hier zu sein“, so David Haase. Die ursprüngliche Idee entstand während der Innovation Nights, im Team haben sie die Idee dann weiter entwickelt. „Wir werden im nächsten Schritt den Aufbau des Experiments am Fraunhofer Anwendungszentrum realisieren und erste Messreihen durchführen. Unser langfristiges Ziel ist die Ausgründung und ein marktfähiges Produkt.“

Der 2. Platz in der Kategorie Studierende und 500 Euro Preisgeld, präsentiert von der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank, ging an die Chemnitzer Studierende Patricia Binder. Mit ihrer Idee „Viva la Vulva“ möchte sie einen Tee entwickeln, der Menstruationsschmerzen lindert und damit der möglicherweise langfristigen Schädigung durch chemische Schmerzmedikamente entgegenwirken. Die Idee entstand auf einer Reise nach Marokko, wo es bereits ein ähnliches Produkt gibt. „Momentan setze ich die Idee noch alleine um, aber mir ist klar, dass ich das auf Dauer nicht alleine stemmen kann.“ Sie sieht sich als Botschafterin für eine Endtabuisierung dieses Themas: „Ich bin baff. Danke, dass dieses Thema in der Gesellschaft angekommen ist – das freut mich ganz arg!“

Mit der Einreichung „Urban Aquaponics“ konnte Robin Axt überzeugen. Er studiert an der TU Chemnitz Medizintechnik im 1. Semester und möchte die Bereiche Aquakultur und Hydroponik so kombinieren, dass die beiden Teilsysteme in einem symbiotischen Verhältnis stehen. Ziel ist es, auf diese Weise Nutzpflanzen und Meeresfrüchte schnell und ressourceneffizient herzustellen, wenn es aufgrund lokaler Einschränkungen normalerweise nicht möglich ist. Auch er hat konkrete Pläne: „Ich möchte natürlich an der Idee weiter arbeiten. Als nächstes werde ich weitere Teammitglieder suchen. Im Anschluss möchte ich gern den Prototypen meiner Idee bauen“. Er kann sich über den 3. Platz und 300 Euro Preisgeld freuen, das durch die Technologie Centrum Chemnitz GmbH gestiftet wurde.

Die vierten Finalisten in der Kategorie Studierende stellten eine Idee aus der Biotechnologiebranche vor. Die Idee kam Larissa Kemmer, Studentin der Molekularbiologie und Bioinformatik an der Hochschule Mittweida, im Zuge eines Praktikums beim Landeskriminalamt in Rheinland-Pfalz. Dort arbeitete sie mit humaner DNA und war mit dem Problem konfrontiert, dass die Arbeitsmaterialien teilweise durch freie Nukleinsäuren verunreinigt sind. Dieses Problem möchte sie gemeinsam mit ihrem Teamkollegen Christian Merz, Betriebswirtschaftsstudent in Mittweida, angehen und eine Pipettenspitze mit integriertem Indikator zur Anzeige von Kontaminationen entwickeln. Trotz des knapp verpassten Siegertreppchens zog Christian Merz ein durchweg positives Fazit: „Wir würden die Teilnahme am Ideenwettbewerb auf jeden Fall jedem weiterempfehlen! Die Teilnahme brachte für mich einen enormen Lerneffekt mit sich – auch was Stoff aus höheren Semestern betrifft. Alles in allem war es eine sehr angenehme Herausforderung.“

LiGenium“ heißt die Idee, die es auf Platz zwei unter den wissenschaftlichen Einreichungen geschafft hat. Das Chemnitzer Gründungsprojekt um Dr. Ronny Eckhardt, Dr. Sven Eichhorn und Christoph Alt ist an der Professur Fördertechnik angesiedelt und beschäftigt sich mit der Verwendung von Holz bzw. Holzwerkstoffen im Maschinen- und Anlagenbau. Am Beispiel einer sogenannten Skidförderanlage wurde eine erste Anwendung bereits erfolgreich in die Serienfertigung eines deutschen Automobilbauers integriert. Die Förderung durch einen EXIST-Forschungstransfer ist bereits bewilligt, das Projekt startet voraussichtlich im April 2017. „Die größte Herausforderung haben wir darin gesehen, das Projekt in der Kürze der Zeit so vorzustellen, dass es nicht zu technisch ist und es jeder der Anwesenden nachvollziehen kann“, so Dr. Ronny Eckhardt. Auch wenn ihr Team nicht auf dem ersten Platz landete, ziehen die Wissenschaftler am Ende des Abends ein positives Fazit. „Wir konnten heute sehr viel mitnehmen. Es war für uns eine gute Gelegenheit, den Pitch zu trainieren.“ Das Team kann sich über 100 Euro freuen.

Über Platz drei in der Kategorie Wissenschaftler kann sich ein vierköpfiges Team der TU Bergakademie Freiberg freuen. Daniel Schlegel, Mario Köhler, Stefan Ostmann und Stefan Bornkampf haben mit „VERMEO“ ein Konzept für die Bereitstellung neuartiger elektrischer Heizlösungen auf Basis flächiger metallbeschichteter Vliesstrukturen entwickelt. Zur Zielgruppe gehören Agrarwirte, Tiermediziner und Züchter. Das Team hat sich 2016 aus wissenschaftlichen Mitarbeitern des Instituts für Mechanik und Fluiddynamik der Hochschule zusammengefunden – ein Antrag auf Förderung durch ein EXIST-Gründerstipendium ist bereits eingereicht. „Die Veranstaltung ist eine gute Plattform, um Feedback für die eigene Idee zu erhalten. Natürlich ist die Idee hier aber auch einer starken Konkurrenz ausgesetzt“, so Daniel Schlegel, der die Idee im dreiminütigen Pitch präsentierte. Der dritte Platz ist ebenfalls mit 100 Euro dotiert.

 


ÔÇ×Schicke IdeenÔÇť gesucht!

11.01.2017

Live-Jury und Publikum küren am 23. Januar 2017 an der TU Chemnitz die Gewinner des 12. SAXEED-Ideenwettbewerbs – die Anmeldung zur Preisverleihung ist noch bis 17. Januar 2017 möglich

57 Einsendungen gingen beim Gründernetzwerk SAXEED für den Wettbewerb „Schicke Ideen 2016/17“ ein. Sie stammen unter anderem aus den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Biotechnologie, Software, Medien sowie Energie- und Wasserversorgung. Die neun Projekte mit der besten Bewertung werden im Rahmen einer Abendveranstaltung am 23. Januar 2017 auf dem Campus der Technischen  Universität Chemnitz präsentiert. Das anwesende Publikum und eine Live-Jury entscheiden dabei über Sieger und Platzierte. Die besten Konzepte in den Kategorien „Studierende“ und „Wissenschaftler“ werden mit dem Volksbank-Studierendenpreis bzw. mit dem TGFS-Wissenschaftlerpreis in Höhe von jeweils 1.000 Euro prämiert. Zudem vergibt die chemmedia AG unter allen Einreichungen ein mietfreies Start-up-Büro für ein Jahr als Sonderpreis. Insgesamt werden im Finale Preise im Wert von 5.000 Euro vergeben.

    
Nachfolger gesucht: beim 11. SAXEED-Ideenwettbewerb 2015/16 gewannen "inca-fiber" und "TwinBottle" in den Kategorien "Wissenschaftler" und "Studierende"
 
Die feierliche Preisverleihung beginnt 18 Uhr in der „Bar Ausgleich“ in der Mensa, Reichenhainer Straße 55. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Um eine Anmeldung über die Website www.schicke-ideen.de oder per Fax mit folgendem Formular wird gebeten.
 
 

Mit dem 12. SAXEED-Ideenwettbewerb die eigene Gesch├Ąftsidee testen

11.11.2016
 
Umfangreiches Feedback und Preise im Wert von 5.000 Euro – die Einreichung der Ideen ist bis zum 23. November 2016 möglich
 
Der Winter steht vor der Tür und vielleicht ist es Zeit, sich eine schicke, warme Häkelmütze von MyBoshi zu holen oder ein cooles Snowboard von Silbaerg. Und falls es diesen Winter nur wenig schneit, finden wir in den Skigebieten bestimmt die ein oder andere textile Skipiste der passionierten Wintersportler von Mr. Snow, die uns die Sorge über den fehlenden Schnee vergessen lässt!
 
 
Grafik: SAXEED / Conny Dick
 
Was allen drei Unternehmen gemein ist: Sie haben ihre Ideen bei einem der vergangenen SAXEED-Ideenwettbewerbe eingereicht, sich ein umfangreiches Feedback der Jury eingeholt und anschließend erfolgreich ausgegründet.
 
Doch auch wer bisher nur eine vage Idee hat, ist beim SAXEED-Ideenwettbewerb genau richtig! Auch dieses Semester haben alle Angehörigen der südwestsächsischen Hochschulen wieder die Möglichkeit, den ersten Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen oder ihre Idee einem ersten Test zu unterziehen. „Bring Deine Idee zum Leuchten“: Unter diesem Motto hat das Gründernetzwerk SAXEED bereits zum 12. Mal den Ideenwettbewerb „Schicke Ideen“ ausgeschrieben. Bis zum 23. November 2016 können Studierende, Mitarbeiter und Professoren ihre Geschäftsideen in einer der zwei Kategorien „Studierende“ und „Wissenschaftler“ einreichen. Eine 30-köpfige Jury mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Existenzgründungsförderern gibt ein ausführliches Feedback zu jeder eingereichten Ideenskizze und wählt die potenzialträchtigsten ins Finale. Dort treten die Ideengeber im Januar 2017 im Pitch gegeneinander an. Insgesamt sind Preise im Wert von 5.000 Euro ausgeschrieben.
 
Eingereicht werden können Konzepte aus verschieden Bereichen. Egal, ob kreativ oder technisch orientiert: punkten kann man mit einem nachvollziehbarem Konzept und einer Idee, die ein Problem löst oder ein Bedürfnis bedient. Um teilzunehmen, ist kein detaillierter Businessplan notwendig. Vielmehr geht es um eine kurze Beschreibung der Geschäftsidee, des zu erwartenden Kundennutzens, der Marktsituation und des geschätzten Marktpotenzials sowie um die ersten Vorstellungen zur Umsetzung.
 
Das Gründernetzwerk SAXEED möchte Hochschulangehörige damit motivieren, sich mit ihren eigenen Ideen intensiver auseinanderzusetzen. Wem es nicht so leicht fällt, seine Idee zu beschreiben, oder wer sich schwer tut bei einer der Fragen – nach dem Alleinstellungsmerkmal oder nach der potenziellen Zielgruppe beispielsweise – kann vor Einreichung der Ideenskizze Unterstützung bei SAXEED einholen. Dazu genügt ein Anruf bei einem der Gründerbetreuer. Alle Einreichungen werden vertraulich behandelt.
 
Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen findet Ihr auf www.schicke-ideen.de.
 
 

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